
wurde im Jahre 2003 als Forschungsinstitut der Fachhochschule Trier mit Sitz am Umwelt-Campus Birkenfeld gegründet.
Der Arbeitsschwerpunkt des Instituts liegt in der Angewandten Informatik. In diesem Bereich wurden seit Gründung zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte in enger Kooperation mit Unternehmen und Behörden bearbeitet. Die Finanzierung der Projekte erfolgt über Förderprogramme oder externe Auftraggeber.
Die Mitglieder des Instituts verfügen über langjährige und tiefgehende Erfahrungen und Kenntnisse in der Leitung und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten in der Angewandten Informatik und stehen als kompetente Kooperationspartner für anwendungsnahe Forschungsvorhaben zur Verfügung.
Seit 01.09.2011 untersucht das ISS im neuen, vom Bundesministerium für Bildung unf Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekt KomPass, wie ältere Menschen im Umgang mit Computersystemen unterstützt werden können. Neben der Ausgestaltung eines Modells und der prototypischen Implementierung, sollen, in Zusammenarbeit mit den Partnern und Nutzern, auch Untersuchungen zu allgemeinen Gestaltungskriterien von Benutzerschnittstellen für Senioren durchgeführt werden.
Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist für uns alle ein großes Thema.
Insbesondere die Informations- und Kommunikationstechnologie kann hier positive Beiträge leisten, trägt andererseits aber selbst zunehmend zum globalen Ressourcenverbrauch bei.
Mit dieser Umfrage wollen wir erheben, in welchen Bereichen im Kontext von IKT und Nachhaltigkeit Forschungsherausforderungen bestehen.
Die Teilnahme an der Umfrage war bis zum 30.06.2011 möglich.
Die Ergebnisse werden zurzeit ausgewertet. Falls Sie weitere Informationen zur Umfrage wünschen, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme und Unterstützung.

Das ISS stellt auf der Hannover Messe, die vom 4.-8. April 2011 stattfindet, ein aktuelles Forschungsprojekt aus dem Bereich Mensch-Maschine Kommunikation vor. Das Exponat zeigt eine Software, die verschiedene Modalitäten nutzt, um die Steuerung eines Lego Mindstorms Roboters zu realisieren. Neben klassischen Oberflächenelementen wie Buttons, können die Modalitäten Sprache und Geste zur Robotersteuerung verwendet werden. Die Software ist hierbei nicht auf den Einsatz als Robotersteuerung begrenzt. Auch andere technische Systeme, zum Beispiel im Bereich der Hausautomation, können mit dieser Software per Sprachkommandos und Gesten bedient werden. Erreicht wird dies durch die Implementierung eines Interaktionsframeworks, das in Anwendungen des Android Smartphonebetriebssystems integriert werden kann. Auf der Messe findet man die FH Trier auf dem Hochschulstand des Landes Rheinland-Pfalz in Halle 2, C48.

Wie schon im Vorjahr wird auch in diesem Jahr der Umwelt-Campus Birkenfeld wieder an der weltweit größten Fachmesse für Informationstechnik, der CeBIT in Hannover, vertreten sein. Es werden zwei Projekte des an den Umwelt-Campus angeschlossenen Instituts für Softwaresysteme vorgestellt. In den Projekten OnToBau und Green Software Engineering (GREENSOFT) haben Wissenschaftler und Studierende gearbeitet und präsentieren nun ihre Forschungsergebnisse am Gemeinschaftsstand des Landes Rheinland-Pfalz. Im Projekt OnToBau unter Leitung von Prof. Dr. Norbert Kuhn wird ein Softwaresystem entwickelt, das kleine und mittelständische Unternehmen in die Lage versetzt, Informationen digital zu erfassen, wiederzufinden und grafisch zu präsentieren. Am Beispiel des Bereichs Bauwesen wird gezeigt, wie ein Wissensnetzwerk durch Extraktion von Informationen aus unterschiedlichen Quellen aufgebaut werden kann. Außerdem können Informationen über eine grafische Oberfläche gesucht und mit ihren Relationen dargestellt werden. Das Projekt GREENSOFT stellt sich ökologischen Fragen wie: „Welche Webseiten werden mit erneuerbaren Energien betrieben? Wie kann man den Stromverbrauch von Office-Anwendungen senken? Hat Software überhaupt einen Strom- und Ressourcenverbrauch?“ Das Projektteam um Prof. Dr. Stefan Naumann untersucht die Auswirkungen von Softwareprodukten, wie beispielsweise Web-Browsern, Internetanwendungen oder Bürosoftware auf die Umwelt.
Weitere Informationen zu OnToBau erhalten Sie an unserem Stand in Halle 9, Stand C39 während der gesamten CeBIT. Informationen zum Thema GREENSOFT finden Sie auch unter www.green-software-engineering.de und am Stand vom 3.-5. März.
am 30.September 2010 veranstaltete das ISS am Umwelt-Campus Birkenfeld die Fachtagung "Umweltinformationsgesetz & Geodatenzugangsgesetz"
Die Foliensätze der Vorträge können ab sofort hier heruntergeladen werden.
Mit Inkrafttreten sowohl des Umweltinformations-gesetzes als auch des Gesetzes über den digitalen Zugang zu Geodaten (GeoZG) wurde eine signifikante Erweiterung des Informationsanspruchs von Fach-publikum und interessierter Öffentlichkeit gegenüber Bund, Länder und Kommunen festgelegt. Sie sind in der Pflicht, geeignete Infrastrukturen aufzubauen, um einen möglichst einfachen Zugang zu Umwelt- und Geo-Informationen zu ermöglichen.
Die aus der INSPIRE-Richtlinie sowie in deren Folge durch das saarländische Geodateninfrastrukturgesetz (SGDIG) resultierenden Verpflichtungen zum Aufbau einer saarländischen Geodateninfrastruktur (GDI-SL) haben neben den Auswirkungen auf Landesbehörden auch Konsequenzen für die Geodaten haltenden Kommunen im Land. Um redundante Arbeiten zu vermeiden und den Aufwand und die Kosten für die Einführung und den operationellen Betrieb der notwendigen infrastrukturellen Teilsysteme zu begrenzen, ist eine verwaltungsübergreifende Umsetzung sowohl technisch als auch organisatorisch zu entwickeln.
Im aktuellen ZEIT Studienführer 2009/2010 wurden die Ergebnisse des aktuellen CHE Hochschul-Rankings vorgestellt. Bei fast 300 untersuchten Universitäten und Fachhochschulen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden belegte die Informatik am Umwelt-Campus Birkenfeld im Bereich der Fachhochschulen bei den eingeworbenen Forschungsgeldern einen Spitzenplatz.
Die Nachweisverordnung vom 20. Oktober 2006 regelt die Führung von Nachweisen und Registern bei der Entsorgung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen. Die Verordnung schreibt für die Nachweisführung verschiedene Belege vor, die zwischen Unternehmen und Behörden derzeit in Papierform ausgetauscht werden. Wegen der hohen Anzahl an Entsorgungsvorgängen und dem damit verbundenen hohen Belegaufkommen soll das papiergebundene Verfahren durch ein elektronisches Verfahren abgelöst werden. Für die elektronische Nachweisführung müssen DV-Anwendungssysteme entwickelt und in Unternehmen und Behörden eingeführt werden. Seit 2006 beschäftigt sich das Kompetenzzentrum E-Government & Umwelt mit verschiedenen Problemstellungen, die mit der Einführung des elektronischen Nachweisverfahrens verbunden sind.
Neben dem Management von GeoMetadaten sind im Rahmen des Entwurfs und Aufbaus eines saarländischen Umweltinformationsportals auch bestehende Metadatensysteme für Umweltdaten (z.B. Umweltdatenkatalog) für eine Integration in das neue informationstechnische Umfeld aufzubereiten und zu integrieren.
Innerhalb des von Prof. Dr. Fischer-Stabel und Prof. Dr. Krieger geleiteten Forschungsvorhabens sollen demzufolge als technische Arbeitsziele eine Optimierung der Geometadatenerfassung und -verwaltung mittels einer web-basierten Erfassungs- und Managementkomponente sowie deren Einbindung in PortalU erreicht werden. Zudem sollen allgemeingültige Referenzprozesse für das Metadatenmanagement der verschiedenen Ebenen der Umweltverwaltungen im Saarland identifiziert und dokumentiert werden.
Erste Informationen sind bereits über das nationale Umweltportal http://www.portalu.de/ recherchierbar.
Projektpartner: Ministerium für Umwelt des Saarlandes