Das Institut für Softwaresysteme (ISS)

wurde im Jahre 2003 als Forschungsinstitut der Fachhochschule Trier mit Sitz am Umwelt-Campus Birkenfeld gegründet.

Der Arbeitsschwerpunkt des Instituts liegt in der Angewandten Informatik. In diesem Bereich wurden seit Gründung zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte in enger Kooperation mit Unternehmen und Behörden bearbeitet. Die Finanzierung der Projekte erfolgt über Förderprogramme oder externe Auftraggeber.

Die Mitglieder des Instituts verfügen über langjährige und tiefgehende Erfahrungen und Kenntnisse in der Leitung und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten in der Angewandten Informatik und stehen als kompetente Kooperationspartner für anwendungsnahe Forschungsvorhaben zur Verfügung.


Aktuelles

Fachtagung

"Umweltinformationsgesetz & Geodatenzugangsgesetz"
Stand der Umsetzung und Perspektiven für Kommunen

am 30.September 2010 am Umwelt-Campus Birkenfeld

Mit Inkrafttreten sowohl des Umweltinformations-gesetzes als auch des Gesetzes über den digitalen Zugang zu Geodaten (GeoZG) wurde eine signifikante Erweiterung des Informationsanspruchs von Fach-publikum und interessierter Öffentlichkeit gegenüber Bund, Länder und Kommunen festgelegt. Sie sind in der Pflicht, geeignete Infrastrukturen aufzubauen, um einen möglichst einfachen Zugang zu Umwelt- und Geo-Informationen zu ermöglichen.

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Verwaltungsübergreifende Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie von Land und Kommunen im Saarland

Die aus der INSPIRE-Richtlinie sowie in deren Folge durch das saarländische Geodateninfrastrukturgesetz (SGDIG) resultierenden Verpflichtungen zum Aufbau einer saarländischen Geodateninfrastruktur (GDI-SL) haben neben den Auswirkungen auf Landesbehörden auch Konsequenzen für die Geodaten haltenden Kommunen im Land. Um redundante Arbeiten zu vermeiden und den Aufwand und die Kosten für die Einführung und den operationellen Betrieb der notwendigen infrastrukturellen Teilsysteme zu begrenzen, ist eine verwaltungsübergreifende Umsetzung sowohl technisch als auch organisatorisch zu entwickeln.

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Informatik am Umwelt-Campus Birkenfeld in der Spitzengruppe im Bereich Forschung

Im aktuellen ZEIT Studienführer 2009/2010 wurden die Ergebnisse des aktuellen CHE Hochschul-Rankings vorgestellt. Bei fast 300 untersuchten Universitäten und Fachhochschulen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden belegte die Informatik am Umwelt-Campus Birkenfeld im Bereich der Fachhochschulen bei den eingeworbenen Forschungsgeldern einen Spitzenplatz.

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Generating User-Driven Interactive Documents (GUIDO)

Dokumente, die ihr Aussehen wie ein Chamäleon an die Bedürfnisse des Nutzers anpassen – so könnte man die Idee des Forschungsprojektes GUIDO beschreiben.

Ein und dasselbe Dokument kann ganz unterschiedlich dargestellt werden, je nachdem, wie sein Inhalt von dem Nutzer am besten erfasst werden kann und mit welchem Gerät er es betrachtet.

Diese individuelle Darstellung bietet insbesondere für behinderte Menschen den Vorteil, sich Dokumente vorlesen oder vergrößert darstellen zu lassen.

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Optimierung von Micro Unmanned Aircraft Systems (Mikro-Drohnen)

Mikrodrohnen (micro-UAS) sind leichtgewichtige Minihelikopter, ausgestattet mit anwendungsspezifischer Sensorik (Minikamera, Mikrophon, Wärmesensor, Gasdetektoren, etc.) die in Echtzeit Daten aus der Luft geocodiert an eine Bodenstation senden können. Die Einsatzfelder sind vielfältig und reichen von Sicherheitsanwendungen über das Umweltmonitoring bis hin zum Katastrophenmanagement. In Fachkreisen wird die Fernerkundung mittels Mikrodrohnen als eine der künftigen Schlüsseltechnologien im Bereich des Remote Sensing angesehen. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist eine tiefergehende Analyse aktueller technologischer Entwicklungen sowie die prototypische Entwicklung von Payload-Komponenten für micro-UAS, insbesondere für Einsätze in Katastrophenszenarien sowie im Umweltmonitoring. Überdies sollen Nutzeranforderungen zum Design eines idealtypischen Referenzsystems im Anwendungsbereich Aufklärung und Gefahrenabwehr bei technischen Katastrophen bzw. Naturkatastrophen identifiziert werden. Projektpartner: Ministerium des Inneren und für Sport, Rheinland-Pfalz

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Elektronische Nachweisführung bei der Entsorgung von Abfällen

Die Nachweisverordnung vom 20. Oktober 2006 regelt die Führung von Nachweisen und Registern bei der Entsorgung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen. Die Verordnung schreibt für die Nachweisführung verschiedene Belege vor, die zwischen Unternehmen und Behörden derzeit in Papierform ausgetauscht werden. Wegen der hohen Anzahl an Entsorgungsvorgängen und dem damit verbundenen hohen Belegaufkommen soll das papiergebundene Verfahren durch ein elektronisches Verfahren abgelöst werden. Für die elektronische Nachweisführung müssen DV-Anwendungssysteme entwickelt und in Unternehmen und Behörden eingeführt werden. Seit 2006 beschäftigt sich das Kompetenzzentrum E-Government & Umwelt mit verschiedenen Problemstellungen, die mit der Einführung des elektronischen Nachweisverfahrens verbunden sind.

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Identifizierung der technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen zur Umsetzung des Umweltinformationsgesetz (UIG) mit PortalU im Saarland

Neben dem Management von GeoMetadaten sind im Rahmen des Entwurfs und Aufbaus eines saarländischen Umweltinformationsportals auch bestehende Metadatensysteme für Umweltdaten (z.B. Umweltdatenkatalog) für eine Integration in das neue informationstechnische Umfeld aufzubereiten und zu integrieren.

Innerhalb des von Prof. Dr. Fischer-Stabel und Prof. Dr. Krieger geleiteten Forschungsvorhabens sollen demzufolge als technische Arbeitsziele eine Optimierung der Geometadatenerfassung und -verwaltung mittels einer web-basierten Erfassungs- und Managementkomponente sowie deren Einbindung in PortalU erreicht werden. Zudem sollen allgemeingültige  Referenzprozesse für das Metadatenmanagement der verschiedenen Ebenen der Umweltverwaltungen im Saarland identifiziert und dokumentiert werden.

Erste Informationen sind bereits über das nationale Umweltportal http://www.portalu.de/ recherchierbar.

Projektpartner: Ministerium für Umwelt des Saarlandes

 

 

Strategische Lärmkartierung 2007: Aufbau eines globalen Informationssystems zur Informationsbereitstellung

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm sind die Kommunen bis zum 30. Juni 2007 verpflichtet, Strategische Lärmkarten für Hauptverkehrsstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 6 Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr zu erstellen. Im Rahmen eines F&E-Vorhabens wird unter Leitung von Prof. Dr. Giering die Strategische Lärmkartierung 2007 für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland gemeinsam durchgeführt.

Um eine einfache Datensammlung und Datenpflege zu ermöglichen und eine landesweit einheitliche und für die Öffentlichkeit gut verständliche Darstellung der Strategischen Lärmkarten (Visualisierung via Internet) anzubieten wird im Rahmen eines Teilprojektes von einer Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Fischer-Stabel ein internetbasierter Karten- und Datendienst aufgebaut. Der Kartendienst kann unter folgender URL abgerufen werden: http://www.laermkartierung-saarland.de/